#ICH/Alltagsgeschichten

Skrizzelei

„…du malst Bilder? Dann bist du doch nicht blind, oder?“

 

Wie geht denn das…fragen sich hier wohl so manche.

Ja, ich bin blind, mein Sehrest ist so gering, dass ich meine eigenen Zeichnungen nicht mehr im Detail erkennen kann. Ich sehe noch das Blatt Papier und erkenne, dass darauf schwarze? Linien sind.Ich kann also meine eigenen Werke nicht mehr betrachten, begutachten…

Alles was ich zu Papier bringe muss auf Anhieb sitzen. Nachkorrigieren würde mehr zerstören als richten.

 

Also entsteht das, was ich zeichnen will, erst einmal exakt in meinem Kopf.. Ich stelle mir ganz genau vor, was und wie ich etwas malen will. Welche Details sind wichtig, welche Bildaufteilung will ich machen. Und dann entwickle ich eine Zeichenstrategie… wo fange ich an, wo schließe ich an, wie weit, wo genau…Alles muss „wie am Schnürchen“ entstehen, sonst verrenne ich mich und das würde dann ein ganz anderes Bild entstehen lassen.

 

Ja, früher habe ich anders gezeichnet, anders gemalt. Detailgetreuer, exakter, mit nuancenspielender Farbgebung, mit Schattierungen und Proportionsgeplänkel.

 

Heute habe ich einen anderen, neuen, an die jetztigen Begebenheiten angepassten, Stil entwickelt.

 

 

auf diese Weise entstehen also :

– meine Skrizzeleien

– meine Visiokali

und

– meine Bilder aus der Reihe Farbgetupftes

hier kommen einige Beispiele meiner Skizzeleien.

Skrizzelei, Chamäleon, Schwarzweißzeichnung, comicartig, Chamäleon auf bunten Flecken

Zeichnung schwarz auf weiß ein Huhn mit einer gelb schwarzen Blindenbinde

dieser Beitrag erschien auch auf Traumspruch

rote Linie

HIER findet ihr noch mehr über meine Malerei.

AYA design – DT

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